Als Konsumenten treffen wir gerne verantwortungsvolle Entscheidungen. Deshalb achten wir – soweit möglich und wo wir können – auf bedenkliche Inhaltsstoffe in den Produkten, die wir essen und/oder auf unseren Körper auftragen. Oft werden Produkten jedoch zahlreiche Inhaltsstoffe mit komplizierten Namen zugesetzt, wodurch es schwierig ist, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Und während wir vielleicht gut auf uns selbst achten – sind wir auch kritisch bei dem, womit wir unsere Haustiere pflegen? Du wäschst deinen Hund vielleicht regelmäßig, also ist es eine gute Idee, jetzt damit anzufangen. Durch fehlende Gesetze und Vorschriften oder klare EU-Standards gibt es nämlich zahlreiche Shampoos auf dem Markt, die Chemikalien enthalten und der Haut, dem Fell oder der Gesundheit deines Hundes schaden können. Die gute Nachricht? Es gibt auch gesunde Produkte, mit denen du deinen Vierbeiner mild waschen kannst – du musst nur wissen, worauf du achten musst. Welches Hundeshampoo ist gut? Und welches absolut nicht?
Um dir den Einstieg zu erleichtern, findest du hier eine Liste mit 10 Inhaltsstoffen, die du in Shampoo und Pflegeprodukten für dich selbst und deinen Hund vermeiden willst.
1. DEA (Diethanolamin)
Ein synthetisches Lösungsmittel mit reinigender Wirkung. Dieser Stoff kann jedoch schädlich für Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse sein – ein Stoff, den du also sicher nicht in deinem Shampoo (für dein Haustier) wiederfinden willst.
2. Phthalate & Polyethylenglykol
Werden als Verdickungs- oder Bindemittel in vielen kosmetischen und paramedizinischen Produkten verwendet. Polyethylenglykol (PEG) wird beim Menschen mit Krebs, Magenbeschwerden, Gedächtnisverlust und Immunerkrankungen in Verbindung gebracht. Bei einem so schlechten Ruf für uns wollen wir es sicher nicht für unsere Haustiere verwenden.

3. SLS, ALES & Natriumlaurethsulfate
Diese oberflächenaktiven Stoffe haben in Shampoos eine stark reinigende Kraft. Es besteht jedoch das Risiko einer Verunreinigung mit 1,4-Dioxan, einem für Menschen möglicherweise krebserregenden Molekül. Zudem können als Nebenwirkung Hautirritationen und Austrocknung auftreten. Sie sind auch giftig für die Umwelt, daher sollte man sie auch in Pflegeprodukten für Haustiere besser vermeiden.
4. Parabene
Obwohl Parabene aus vielen Pflegeprodukten für Menschen entfernt wurden, finden sie sich leider immer noch in manchen Hundeprodukten, obwohl sie als hormonstörend anerkannt sind. Darüber hinaus können sie allergische Reaktionen, Haarausfall und Krebs verursachen.
5. Propylenglykol
Propylenglykol bindet hervorragend Feuchtigkeit, ist aber auch sehr schädlich für unsere Gesundheit. Beim Menschen wird es mit Leber- und Nierentoxizität, Haut-, Augen- und Lungenreizungen, Kontaktdermatitis und Organerkrankungen in Verbindung gebracht. Für unsere Haustiere vermeiden wir es deshalb lieber ebenfalls.
6. Künstliche Farbstoffe
Auf dem Etikett erkennst du sie als FD&C, D&C, einen Farbnamen gefolgt von einer Nummer oder „Farbstoff“. Künstliche Farbstoffe können aus Erdöl stammen oder Schwermetalle enthalten. Manche künstlichen Farbstoffe können Irritationen oder Empfindlichkeiten hervorrufen und sogar mit krebserregenden Stoffen verunreinigt sein.
7. Formaldehyd-Vorstufen
Dieser Inhaltsstoff wirkt als Konservierungs- und Desinfektionsmittel in vielen Alltagsprodukten. Trotz der Verwendung in geringen Mengen kann dieser Stoff dennoch schädlich für die Haut sein; er kann Allergien und Hauterkrankungen verursachen. Um Formaldehyd zu erkennen, kannst du auf den Etiketten deiner Haustierprodukte nach folgenden Inhaltsstoffen suchen: DMDM Hydantoin, Diazolidinyl Urea / Imidazolidinyl Urea oder Quaternium-15.

8. Isothiazolinon-Derivate
„Methylisothiazolinon“ und „Methylchloroisothiazolinon“ sind wahrscheinlich Wörter, die du nicht lesen willst – oder kannst (geschweige denn aussprechen). Diese giftigen Stoffe sind häufig die Ursache allergischer Reaktionen, die beim Menschen Hautirritationen auslösen können, und dieses Risiko wollen wir auch für unsere Haustiere nicht eingehen.
9. Mineralöl
Mineralöl hält die Haut hydratisiert. Klingt gut, oder? Nicht wirklich. Es wird davor gewarnt, dass Mineralöle verhindern können, dass die Haut ihre natürlichen Öle freisetzt und Giftstoffe abtransportiert. Es ist daher besser, deinen Körper und den deines Hundes ihre eigene Arbeit machen zu lassen.
10. Zu vage Inhaltsstoffe
Wenn du auf einer Zutatenliste Beschreibungen wie „patentierte Mischung“ liest, raten wir zur Vorsicht. Der Hersteller hat wahrscheinlich einen guten Grund, die Details seiner Formel vor dir zu verbergen. Noch schlimmer: Steht gar keine Zutatenliste auf der Verpackung, dann stelle das Produkt sofort zurück ins Regal. Weder deine Haut noch die deines Haustiers will das Risiko eingehen!
Fazit
Die obige Liste zeigt, dass es durchaus eine Herausforderung sein kann, Pflegeprodukte für deinen Hund oder dein Haustier zu finden, die wirklich mild und gesund sind. Viele Unternehmen geben sich gesünder und umweltbewusster, als sie tatsächlich sind. Um nicht in diese Falle zu tappen, kannst du die obige Liste als Leitfaden verwenden.
Alle Pflegeprodukte von Frenky Lewis – sowohl die Hundeshampoos und Hundeconditioner als auch die Parfums für Hunde – sind zum Glück frei von gefährlichen oder bedenklichen Inhaltsstoffen. Du kannst alle unsere Produkte mit gutem Gewissen für deinen Hund verwenden! Wir versprechen, dass sie hypoallergen, vegan, tierversuchsfrei und lokal hergestellt sind. Außerdem riechen sie herrlich … und das alles auf natürliche Weise!
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